Doping

da stimmt die Chemie!

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Doping – die Geschichte

Geschrieben von doping2012 - September 9, 2008

Hier wird nicht alles bis zum Jahr annosoundso runtergebetet. Aber einige Fälle sind evident für das aktuelle Geschehen, andere belegen, dass es früher schon so war, heute so ist und auch morgen sich nicht viel ändern wird. Einige Fälle sind in den einzelnen Artikeln schon dokumentiert.

Dass beim Sport ein Wettkampf stattfindet ist ja eigentlich klar. Sportler messen sich mit anderen; wer ist schneller, kann höher springen, mehr Tore erzielen etc. Wettkampf lässt linguistisch im Grunde darauf schliessen, dass das Wetten schon immanent ist. Aber hier soll es nun ja nicht um Wettbetrug, sondern um Manipulation mittels Doping gehen.

It has been argued that the first instance
of doping occurred in the Garden of Eden
when Adam and Eve ate the forbidden
fruit to gain godlike powers. (Bahrke and
Yesalis, 2002).

Antike Mittel waren wohl mehr in dem Bereich Aphrodisiakum zu suchen. Die Story von Stierhoden u.ä. ist dann aber doch asbach uralt. Die Geschichte von Berserkern kann ich auch noch mal recherchieren.
In der Neuzeit, also mit der Aufklärung werden erste Spuren des Dopings nachweisbar. Sicher ist, dass Soldaten Substanzen verabreicht wurden, um Ihnen verschiedene Begleiterscheinungen (Hunger, Kälte, Müdigkeit, Angst und nicht zuletzt Schmerz) vergessen machen zu lassen. Selbstverständlich sind Soldaten dabei auch als menschliche Versichskaninchen schon immer missbraucht worden. Siehe dazu auch den Einsatz von anabolen Steroiden bei Doping – die Mittel. Kokain war seit spätestens dem 19. Jahrhundert in Europa bekannt und auch dessen Wirkung. Noch früher wurde Morphium isoliert, “lustigerweise” wurde Kokain tw. zur Behandlung der Morphinsucht verwendet. Die Wirkung dieser bekannten Drogen kann auch Sportlern nicht verborgen geblieben sein.
Aber wann kam Doping beim Sport in der Neuzeit erstmals zum Einsatz? Nachweisbar?
Belegt ist die Brandy-Strychnin-Geschichte vom Marathon der Olympischen Spiele 1904.
Interessant finde ich erste Hinweise zu Doping bei Sechstage-Rennen der Radfahrer. Hier ist, denke ich, auch schon eine gewisse Akzeptanz gewachsen. Warum Leute es allerdings interessant finden, wenn Sportler ständig im Kreis fahren habe ich schon bei der Formel 1 nie verstanden, anyway das Sixdays-Publikum hatte Verständnis für Hilfsmittel der Fahrer, wie sollen die das denn sonst aushalten? Ganz hübsch dazu dieser Bericht eines Bahnarztes aus früheren Tagen.

Da in verschiedenen Publikationen die reine Geschichte des Dopings bereits abgehandelt wurde, will ich lieber noch weitere andere Hinweise geben. Hier nun ein weiterer zum Thema Verständnis für Doping. In der FAZ vom 17.07.1998 (der Festina-Skandal zieht seine Kreise) heißt es:

“Schlimm für den Radsport ist, das man das Schlimmste unbesehen glaubt. Denn der Einsatz von Dopingmitteln ist zwar moralisch provozierend, aber medizinisch plausibel. Wer sich 21 Etappen über 3850 Kilometer quält und zwischendurch nur einen Ruhetag, der muss die Strapazen im Sattel mildern. Wie schafft man das? Anbetung und Argwohn haben die gleiche Quelle: modernes Gladiatorentum. Die Tour de France ist eine Tortur, die jeden normalen Menschen zugrunde richten würde, aber auch austrainierte Athleten überfordert – falls sie nicht nachhelfen. Die Grenze zwischen Substitution und dem raschen Ersatz von schnell verbrauchten Energien, und Doping, der unphysiologischen Leistungsförderung, sind fließend. Von Wasser und Brot, von Bananen und Schokoriegel allein kann der Radprofi nicht leben und schon gar nicht siegen.” (Zitiert nach Knobbe, 2000)
Vermutlich ist eine Chronologie sinnvoll (wann war nochmal… was?).

Ist im Aufbau! Schauen Sie wieder rein! Danke!
Muss ich mal sehen.

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